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Erneuter Podestplatz

By 21. August 2019

Lonsee. Back to back ging es vom stürmischen ADAC GT Masters Rennen in Zandvoort direkt zum Nürburgring wo am vergangenen Wochenende die Läufe neun und zehn der ADAC GT Masters und der ADAC GT4 Serie auf dem Programm standen.

Wichtige Punkte

Ähnlich wie der Dünenkurs in Zandvoort, so gilt auch die Kurzanbindung des Nürburgrings nicht gerade als Paradestrecke für den BMW M6. Umso überraschender war das tolle Qualifying Ergebnis von Nicolai Sylvest am Samstagmorgen. Er qualifizierte den BMW M6 GT3 mit einem knappen Rückstand von gerade einmal 2/10 Sekunden für den 6. Startplatz beim Samstagsrennen. Beim Start am Samstagnachmittag musste Nicolai dann einigen Autos ausweichen um eine Kollision zu vermeiden, hierbei verlor er leider ein paar Positionen. Nach einem gelungenen Boxenstopp schaffte dann Jens Klingmann einen guten zehnten Rang, der dem Team wichtige Punkte sicherte und dem jungen Dänen, Nicolai Sylvest, den dritten Rang in der Juniorwertung.

Das Qualifying am Sonntagmorgen war dann umso schwieriger. Auf regennasser Strecke kam Jens Klingmann leider nicht über eine Startposition in der zwölften Reihe hinaus. Das Team hatte mit nachlassendem Regen kalkuliert und den blauen BMW M6 ein wenig zu spät auf die Strecke geschickt, so dass Jens nur wenige Qualifikationsrunden blieben. Von dieser Position zu starten birgt immer erhöhtes Unfallrisiko in der Startphase. Zwar konnte Klingmann einem heftigeren Unfall gerade noch ausweichen, musste seinen BMW jedoch durch herumliegende Carbonteile manövrieren, was nicht ohne Folgen bleiben sollte. Eines dieser Teile zerstörte die Bremskühlung vorne links, was im weiteren Rennverlauf zu extremen Bremstemperaturen führte. Kurz vor dem Boxenstopp rapportierte Startfahrer Jens Klingmann bereits Probleme mit der Bremse, in der zweiten Rennhälfte wurde Nicolai Sylvest dann noch in eine unnötige Kollision verwickelt.

Karsten Molitor (Teamchef): „Wir waren, ganz ähnlich wie in Zandvoort, mit sehr geringer Erwartung an den Nürburgring gereist, wussten wir doch schon vorher, dass es auf der Kurzanbindung sehr schwierig für uns werden wird. Auch wieder ähnlich wie in Zandvoort, waren wir von dem sehr guten Top10 Ergebnis am Samstag überrascht und freuen uns über die wichtigen Punkte genauso wie über den Podestplatz von Nicolai. Die letzte Parallele zu Zandvoort ist dann das unglückliche Sonntagsrennen, bei dem wir durch ausgesprochenes Pech leider punktlos geblieben sind. Die zwei letzten GT Masters Veranstaltungen sollten uns dann wieder besser liegen, sowohl Hockenheim als auch der Sachsenring kommen dem BMW etwas mehr entgegen.“

 

Führung verteidigt

Bei den GT4 Rennen auf dem Nürburgring gelang es dem MRS-Duo Stephan Grotstollen und Georg Braun ihre Führung in der Trophy-Wertung weiter zu verteidigen.

Ohne vorherigen Test war es für die vier MRS Fahrer nicht leicht, eine ungünstige BoP, die natürlich alle BMW traf, war auch wenig hilfreich. So taten sich bei Fahrerpaarungen schon im Qualifying schwer, das Samstagsrennen brachte immerhin einen 6. Trophyrang for Grotstollen / Braun und einen neunten Rang für Tekaat/Kovac. Das Sonntagsrennen fand unter schwierigsten Bedingungen statt, bei starkem regen zum Start, abtrocknender Streck zur Rennmitte und erneutem Regen zum Rennende. Geprägt von vielen Unfällen und Ausrutschern, einer absurd hohen Anzahl von Durchfahrtsstrafen, wurde das Rennen sehr unübersichtlich, das Feld teilweise sehr weit auseinandergezogen. Am Ende stand ein sehr guter fünfter Rang für Tekaat/Kovac und ein enttäuschender siebter Rang von Grotstollen/Braun, die zudem noch drei Durchfahrtsstrafen antreten mussten.

Iris Dorr (Teamchefin): „Ja das war nicht leicht, die Rennen auch ein bisschen chaotisch. Ein Test im Vorfeld wäre für uns sicher hilfreich gewesen, die Zeit am Freitag ist schon ein bisschen kurz um verschiedene Sachen am Auto auszuprobieren. Wir sind froh, dass wir die Tabellenführung in der Trophy-Wertung verteidigen konnten, sehen aber auch, dass wir ein paar Punkte eingebüßt haben. Wir gehen bereits diese Woche zum Testen auf den Hockenheimring, bei den verbleibenden zwei Rennwochenenden müssen wir alles geben um den Titel einzufahren.“

 

Die geballte Ladung Rennaktion auf dem Nürburgring gibt es hier nachzusehen:

Impressionen ADAC GT Masters Freitag

ADAC GT Masters Qualifying 1

ADAC GT Masters Rennen1

ADAC GT Masters Highlights Samstag

ADAC GT Masters Qualifying 2

ADAC GT Masters Rennen 2

ADAC GT Masters Highlights Sonntag

ADAC GT4 Germany Rennen 1

ADAC GT4 Germany Highlights Samstag

ADAC GT4 Germany Rennen 2

Impressionen ADAC GT4 Germany

Impressionen ADAC GT Masters