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Tolle Leistung blieb in Silverstone unbelohnt

By 18. Juli 2019

Für das Team von MRS ging es nach dem anstrengenden, aber erfolgreichen 24H Rennen an der südportugiesischen Algarve direkt weiter zum Einsatz im Britischen Silverstone, wo sechs Neunelfer auf ihren Einsatz im Porsche Mobil1 Supercup warteten.

Neben dem Gaststarter Kenji Kobayashi aus Japan ergänzte dieses Mal außerdem John Ferguson das Fahrer-Line-Up und erfüllte sich damit den Wunsch vom Einsatz beim Heim-Grand-Prix.

Trotz des vorangegangenen Tests einige Wochen zuvor, mussten sich die Fahrer im freien Training zunächst mit dem neuen Asphalt auf der gesamten Strecke vertraut machen. Als zusätzliche Schwierigkeit wartete der Supercup in Silverstone zudem mit einem vollen und stark besetzten Starterfeld auf.

Die insgesamt 32 Fahrer sorgten in ihren Porsche 911 GT3 Cup für ein turbulentes Qualifying mit einer aktionsreichen Schlussphase. Zur Mitte des 30-minütigen Zeittrainings führte noch Larry ten Voorde (NLD) das Feld an. Dank frischer Reifen gelangen den meisten Fahrern auf der britischen Traditionsstrecke in den Schlussminuten aber mehrfach neue Bestzeiten. Leider glückte es Larry ten Voorde nicht mehr noch eine weitere Bestzeit zu setzen, sodass er mit einem Startplatz in der dritten Reihe vorlieb nehmen musste. Ewan Taylor (ZAF) konnte sich bei seinem erst zweiten Supercup-Qualifying immerhin Startrang 9 der Rookie-Klasse sichern, direkt an seiner Seite startete der erst 18-jährige Dorian Mansilla (ARG) von Rang 10. Fernando Croce (BRA) und John Ferguson teilten sich Startreihe 15 und Kenji Kobayashi nahm einen Platz in der 16. Reihe auf dem Grid ein.

Über die gesamte Renndistanz hinweg konnte Larry ten Voorde die Pace der Spitzengruppe mitgehen und belegte nach einem aktionsgeladenen Rennen und ettlichen sehenswerten Windschattenduellen den vierten Platz, welcher ihm wertvolle Punkte in der Meisterschaft einbrachte. Für reichlich Spannung sorgte auch ein Regenguss, der in den letzten Runden das Startfeld noch einmal durcheinander wirbelte. Youngster Dorian Mansilla wurde als Achter und sein Teamkollege Ewan Taylor immerhin noch 10. Im Rookie-Klassement. Fernando Croce und John Ferguson lieferten sich einen spannenden Schlagabtausch und wurden auf den Plätzen 29 und 30 gewertet. Gaststarter Kenji Kobayashi brachte seinen Cupelfer als 32. über den Zielstrich.

Seinen fünften Lauf trägt der Porsche Mobil 1 Supercup vom 26.-28. Juli im Formel-1-Rahmenprogramm in Hockenheim aus.